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Martin Luthers Disputation in Heidelberg


Martin Luthers Disputation in Heidelberg

Der Vortrag hat primar zum Ziel, die Bedeutung der Heidelberger Disputation vom 26.April 1518 historisch und theologisch hervor zu heben, und ferner die vierzig von Martin Luther zur Disputation aufgestellten Thesen als einen theologischen SchlQssel sowohl far die Rechtfertigungslehre Luthers, als auch zum Verstandnis der (Kreuzes-)Theologien berQhmter Theologen wie Karl Barth, Eberhard JQngel und JQrgen Moltmann zu betrachten.

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Nachdem Martin Luther seine berQhmten 95 Thesen am 31.Oktober 1517 in Wittenberg veroffentlicht hatte, folgte der erste offentliche Auftritt aufterhalb von Wittenberg ein halbes Jahr spater in Heidelberg. Am 26. April 1518 setzte Luther sich erstmals in Heidelberg einem breiteren Publikum aus, um seine reformatorischen Uberlegungen kund zu tun und sich mit Kritikern zu konfrontieren.

Die Heidelberger Disputation verlief im Rahmen einer Generalversammlung der deutschen Augustinerkongregation, welche jedoch von Rom in Auftrag gegeben wurde: Luther sollte seine Thesen zum Ablass erlautern und sich der Kritik seiner OrdensbrQder aussetzen. So wurde eine wissenschaftliche Disputation angesetzt und Martin Luther der Vorsitz Qberlassen.

Luthers 40 theologisch-philosophische Thesen fielen in einen spannungsreichen Kontext der damaligen Zeit. So ist die Heidelberger Disputation ein Ergebnis der Qber Jahre hinweg anwachsenden Kritik Luthers an der vorherrschenden Gnadenlehre, sowie dem daraus resultierenden Ablass- und Buftverstandnis der katholischen Kirche. Dagegen ging er bereits in seinen biblisch- theologischen Studien und Vorlesungen zu den Psalmen und zum Romerbrief, sowie mit den 95 Thesen vor.

Im Gegensatz zu den 95 Thesen aus Wittenberg, ging Luther in seinen zur Disputation aufgestellten Thesen erst gar nicht auf die Ablassproblematik ein. Dagegen fiel der eigentliche Schwerpunkt bei der Heidelberger Disputation auf Kritik der bestehenden spatscholastischen Lehre von Gnade und Rechtfertigung, welche auf einem bestimmten Substanzverstandnis basiert: die Teilung in Form und Materie.

Die sogenannte Via moderns schrieb ein Erstreben der Gnade Gottes durch eine vollkommene Liebe zu Gott (dilectio dei super omnes) vor. Und das allein durch die natQrlichen Krafte des Menschen (ex pures naturalibus).

Die von Luther entwickelte theologia crucis propagiert dagegen ein vollig kontrares Gnadenverstandnis: Gott schenkt durch seine Gnade Vergebung der Schuld. Gnade geschieht also als eine fremde Gerechtigkeit. Denn Gott allein ist gerecht und nur er allein vermag es, gerecht zu machen. Ein jeder Christ ist also „zugleich gerecht und SQnder" (simul iustus et peccator).

Inhaltlich stQtzt sich Luther auf Apostel Paulus und auf den Kirchenvater Augustin, indem er unterscheidet zwischen Schopfer und Geschopf, Gnade und SQnde, Gottes Wille sowie schopferisches Handeln (creare) und menschliches Wollen sowie Tun und Werk (fieri), Gottes Liebe und menschliche Begierde, und somit zwischen der theologia crucis und theologia gloriae.

Die Nachwirkungen der Thesen der Heidelberger Disputation reichen nicht nur bis den damaligen Reformatoren, wie Martin Bucer, Johann Brenz und Erhard Schnepf und vielen anderen Teilnehmer der Heidelberger Disputation. Ebenso fQhren die Theologien vieler deutscher und internationaler Theologen, wie Karl Barth, Eberhard JQngel und JQrgen Moltmann das Erbe der Kreuzestheologie Martin Luthers fort. УДК 1 (091)


Marina Zumstein





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